SLS – Selektives Lasersintern

Komplexe Kunststoffgeometrien ganz ohne Stützstrukturen

So funktioniert’s

Beim SLS-Verfahren wird Kunststoffpulver punktgenau versintert, während umgebendes Pulver das Bauteil während des Drucks von selbst stützt – Stützstrukturen entfallen dadurch komplett. Das erlaubt maximale Gestaltungsfreiheit, dichte Packung mehrerer Bauteile im Bauraum und eine wirtschaftliche Fertigung von Prototypen bis zur Großserie.

Impressionen aus unserer Produktion

Prozessoptimierung

1. Datenvorbereitung: Das CAD-Modell wird gesliced, mehrere Bauteile werden platzsparend im Bauraum verschachtelt, da keine Stützstrukturen nötig sind.

2. Vorwärmen: Das Kunststoffpulver im Bauraum wird knapp unter seinen Schmelzpunkt vorgewärmt.

3. Pulverauftrag: Eine dünne Pulverschicht wird gleichmäßig aufgetragen.

4. Selektives Sintern: Mehrere Laser versintern das Pulver punktgenau entlang der Bauteilkontur, das umgebende Pulver bleibt lose und stützt das Bauteil.

5. Absenken & Wiederholen: Die Plattform senkt sich, eine neue Schicht wird aufgetragen, der Vorgang wiederholt sich bis alle Bauteile im Baujob fertig sind.

6. Kontrolliertes Abkühlen: Die Bauteile kühlen langsam im Pulverbett ab, das ist entscheidend für Maßhaltigkeit und verzugsfreie Bauteile.

7. Entpacken & Nachbearbeitung: Bauteile werden aus dem Pulverkuchen entnommen, überschüssiges Pulver wird abgestrahlt oder gebürstet und für künftige Baujobs aufbereitet.

Zwei Farsoon Flight SLS-Drucker im Trivion-Produktionsraum
Bedienpanel des SLS-Druckers bei Trivion
Überwachung der Druckparameter am SLS-Drucker bei Trivion
Umgang mit Kunststoffpulver im SLS-Verfahren bei Trivion
Additiv gefertigte Kunststoffteile nach dem SLS-Druck bei Trivion
Additiv gefertigter Greifer für Robotik und Automation bei Trivion

Unsere Verfahren

SLM – Selektives Laserschmelzen
SLS – Selektives Lasersintern